Veranstaltungsreihe: Türkei / Kurdistan / Rojava

Das Antimilitaristische Treffen organisiert eine Veranstaltungsreihe zur Situation in der Türkei und Rojava. Im Rahmen der Kampagne finden einige Veranstaltungen im Linken Zentrum Mathilde Müller statt.

 

16. September: Solidaritätsabend – Gemeinsam Briefe schreiben an gefangene GenossInnen, mit aktuellen Infos auch zu den laufenden Verfahren.

22. September: Vortragsveranstaltung – Rojava

14. Oktober: Vortrag: Zur Entwicklung der türkischen Rechten in Deutschland

21. Oktober: Abschlussveranstaltung – kurdisch/türkisches Essen, Musik, Getränke und Berichte zu den vergangenen Aktionen

 

PROGRAMM:

16. September: Solidaritätsabend – Gemeinsam Briefe schreiben an gefangene GenossInnen, mit aktuellen Infos auch zu den laufenden Verfahren.

20 Uhr | Linkes Zentrum Mathilde Müller (Jahnstr. 47/1, VS-Schwenningen)

Die Haft und Isolation zielt zum einen gegen das politische Engagement der GenossInnen, gegen ihre Unterstützung antifaschistischer und antirassistischer Praxis, gegen ihr Mitwirken in antimilitaristischen Initiativen, gegen ihre Arbeit für die Gleichberechtigung der Frauen, kurz es geht um die unmittelbare Schwächung linker und revolutionären Organisationen. Zum anderen zielt das Wegsperren im Gefängnis gegen die einzelnen GenossInnen selbst. Haft und Isolation reißt sie aus ihren persönlichen und politischen Zusammenhängen und zielt darauf die Person zu entmutigen. Zeigen wir den GenossInnen, dass sie nicht alleine und erst recht nicht vergessen sind.

Aus der Region Villingen-Schwenningen müssen sich derzeit zwei Genossen vor Gericht verantworten. Zum einen Müslüm Elma, er wurde am 15. April 2015 zeitgleich mit zehn weiteren AktivistInnen der ATIK festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen der TKP/ML anzugehören. Zum anderen ist es Ali Özel, am 12. Februar 2015 wurde er in Villingen-Schwenningen festgenommen. Ihm wird vorgeworfen Mitglied der PKK zu sein und als Kader der Partei verschiedene Regionen geleitet zu haben. Wir laden ein zum gemeinsamen Briefe schreiben an die Gefangenen. Daneben informieren wir an diesem Abend über die aktuellen Verfahren und die betroffenen GenossInnen.

22. September: Vortragsveranstaltung – Rojava
19 Uhr | Linkes Zentrum Mathilde Müller (Jahnstr. 47/1, VS-Schwenningen)

Eine Genossin des „Revolutionären Aufbau Schweiz“ war in Rojava und Sengal an dieversen Frontabschnitten unterwegs und hat sich mit den Verkünpfungen des Politischen mit dem Militärischen auseinandergesetzt, hat Interviews mit KommandantInnen sowie InternationalistInnen militärpolitischer Einheiten geführt. Im Zentrum die Fragestellung: Was lernen wir dort für unsere revolutionäre Politik hier.

14.Oktober: Vortrag: Zur Entwicklung der türkischen Rechten in Deutschland
20:30 Uhr | Linkes Zentrum Mathilde Müller (Jahnstr. 47/1, VS-Schwenningen)

Die Existenz der demokratischen Autonomie im nordsyrischen Rojava. Die Ausrufung der Selbstverwaltung in den kurdischen Gebieten im Osten der Türkei. Der Krieg des türkischen Staates gegen die kurdische Bevölkerung. Der Einmarsch des türkischen Militärs nach Syrien. Die Organisierung der Präsidialdiktatur Erdogans nimmt immer klarere Züge an. Die sozialdemokratische Partei CHP und die faschistische MHP rücken politisch immer näher an Erdogan und seine AKP-Regierung. Die türkische Rechte hat die Macht an sich gerissen. Wer sich nicht an ihre Seite stellt muss mit massiver Repression rechnen.
Diese Entwicklungen haben auch in der Bevölkerung Deutschlands spuren hinterlassen. Wie hat sich die türkische Rechte in Deutschland in der letzten Zeit entwickelt? Welche Akteure gibt es bei uns vor Ort? Diese und weitere Fragen werden am 14. Oktober im Linken Zentrum Mathilde Müller behandelt und diskutiert.

21. Oktober: Abschlussveranstaltung – kurdisch/türkisches Essen, Musik, Getränke und Berichte zu den vergangenen Aktionen
20 Uhr | Linkes Zentrum Mathilde Müller (Jahnstr. 47/1, VS-Schwenningen)

Zum Ausklang der Kampagne gibt es noch ein kleines Fest mit Essen, Getränken und Musik. Auch können nochmals Briefe an die Gefangenen geschrieben werden. Wir freuen uns auf euer kommen.